Einmal mehr präsentiert der Bezahldienst
Twint seine Jahreszahlen, und einmal mehr kann man dabei respektables Wachstum präsentieren: Im Jahr 2025 haben mehr als 6 Millionen Schweizer Nutzerinnen und Nutzer 901 Millionen Mal getwintet. 2024
waren es noch 773 Millionen Transaktionen. Falls es dem Unternehmen gelingt, 2026 ein weiteres Mal in einem vergleichbaren Rahmen zu wachsen, wird im laufenden Jahr damit die Marke von einer Milliarde Transaktionen gesprengt.
23 Prozent der Überweisungen fanden zwischen Privatpersonen statt, 77 Prozent waren kommerzielle Transaktionen. Von diesen wiederum wurden zwei Drittel am Bezahlterminal getätigt, der restliche Drittel entfällt aufs Distanzgeschäft. Stand heute bieten rund 81 Prozent aller stationären Geschäfte und 86 Prozent der Online-Shops in der Schweiz Twint als Zahlungsmittel an.
Man habe 2025 die Modernisierung der eigenen Systeme weiter vorantreiben können, so das Unternehmen. Ausserdem wird die Rolle von
Twint als Schweizer Bezahlsystem, das nicht in den Händen von Big Tech ist, betont. Die immer intensiver geführte Diskussion rund um souveräne Lösungen und das Abnabeln von amerikanischen Lösungen wird für die Schweizer Plattform dabei zum potenten Verkaufsvehikel.
2025 sei für Twint ein Wachstums- und Innovationsjahr gewesen, wie CEO Markus Kilb kommentiert. Während Funktionen wie etwa der Ticketkauf offenbar gut performen, stehen 2026 nun die Einführung von Twint Rechnung sowie dem neuen Lastschriftverfahren (Twint Direktlastschrift) an. Letzteres soll als "moderne, effiziente und verlässliche Alternative für wiederkehrende Zahlungen" das alte Lastschriftverfahren ablösen.
In den kommenden Jahren will man das Angebot weiter ausbauen und noch mehr sowie einfachere Zahlungsoptionen für die Schweiz etablieren, wie es weiter heisst.
(win)