OVH Cloud legt für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2026 ein Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 555,3 Millionen Euro vor. Auf vergleichbarer Basis kommt das Umsatzwachstum auf 5,5 Prozent. Das angepasste EBITDA kletterte um 5,9 respektive 8,3 Prozent auf 227,2 Millionen Euro. Der Public-Cloud-Bereich legte dabei deutlich stärker zu, jedoch auf kleinerer Basis – um 15,1 Prozent auf 118,6 Millionen Euro. Das Private-Cloud-Geschäft konnte um 3,4 auf 336,6 Millionen Euro wachsen. Der grösste Markt bleibt mit 269,8 Millionen Euro Frankreich, gefolgt vom restlichen Europa (150,3 Millionen Euro) und dem Ret der Welt (125,2 Millionen Euro).
"Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 erzielten wir ein organisches Wachstum von 5,5 Prozent und erreichten eine bereinigte EBITDA-Marge von 40,9 Prozent – ein Rekordwert seit dem Börsengang, der insbesondere auf unseren operativen Hebeleffekt und die Integration von KI in unsere internen Prozesse zurückzuführen ist", erklärt Octave Klaba, Vorstandsvorsitzender und CEO von
OVH Cloud, zu den Zahlen.
Um weiteres Wachstum zu forcieren, plant OVH Cloud unter anderem, sich stärker auf den Verteidigungssektor zu konzentrieren („IT Reseller“
berichtete). Der französische Hyperscaler will für diesen Zwecke in relevanten Märkten dedizierte Vertriebsorganisationen aufbauen. Zudem fokussiert sich OVH Cloud mit Einstiegsangeboten (Starters und Scalers) auf die Neukundengewinnung und stärkt das Geschäft im Rahmen mittelgrosser Verträge.
Für das Gesamtjahr prognostiziert OVH Cloud ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei 33 bis 35 Prozent liegen. "Unser Kurs ist klar: Wir wollen eine sichere und innovative Cloud aufbauen, die in der Lage ist, den Wandel der gesamten Wirtschaft zu unterstützen", so Klaba.
(sta)