Prozessorhersteller
AMD beschreitet neue Wege, um der Speicherverknappung entgegenzuwirken. Wie "Techradar"
meldet, hat der Chipkonzern das Startup Mext akquiriert, das sich auf KI-gestützte Software spezialisiert hat, mit der sich NAND-Flash-Speicher als DRAM in einem Betriebssystem nutzen lässt.
Mext arbeitet mit einer Technologie namens Predictive Memory, mit der überwacht wird, auf welche Speicherseiten Anwendungen tendenziell zugreifen. Regelmässig abgerufene Bereiche werden sodann als "heisse" Speichersets behandelt, die im DRAM verbleiben, während "kalte" respektive weniger häufig genutzte Bereiche auf Solid State Disks ausgelagert werden.
Ob sich das Verfahren von Mext durchsetzen wird respektive wie AMD davon Gebrauch machen wird, ist offen. Ebenfalls nicht bekannt ist, was sich AMD die Übernahme kosten liess.
(rd)