Gaming-Notebooks, Gaming-Mäuse und Gaming-Monitore haben sich im Juni 2026 besser entwickelt als der europäische IT-Gesamtmarkt. Das geht aus Zahlen der Marktforscher von
Context hervor.
Zu den stärksten Produktkategorien zählen Gaming-Monitore. In Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Polen und Spanien lagen die Verkaufszahlen während eines Grossteils des untersuchten Zeitraums auf oder über dem Niveau der Vorjahre. Besonders gefragt waren dabei Monitore mit Bildschirmgrössen von 26,5 und 34 Zoll. Zahlen zur Schweiz liefert Context in der aktuellen Mitteilung keine.
Uneinheitlicher entwickelte sich dagegen der Markt für Grafikkarten. In den meisten europäischen Ländern blieben die Verkäufe unter den Vorjahreswerten. Eine Ausnahme bildet Polen, wo die Nachfrage sowohl über dem Niveau von 2024 als auch von 2025 lag.
Nach Einschätzung von Context investieren Gamer weiterhin in Hardware, die einen spürbaren Mehrwert bietet. Während Gaming-Notebooks derzeit noch gefragt seien, könnten steigende Preise infolge höherer Komponentenpreise die Nachfrage künftig dämpfen. Gleichzeitig verlängerten sich bei Grafikkarten die Erneuerungszyklen, da die aktuelle Generation inzwischen seit rund 18 Monaten auf dem Markt sei.
(mw)