Die
bereits erwartete Kündigungswelle bei Oracle hat ihren Anfang genommen – nicht einmal eine Woche, nachdem der Datenbank- und Cloud-Konzern ein Rekordquartal verkündete. Wie "Business Insider"
berichtet, war das Aus für viele Mitarbeitende recht harsch. Die entsprechende E-Mail, in der zu lesen ist, dass heute der letzte Arbeitstag für den Empfänger sei, konnte von vielen nicht einmal mehr eingesehen werden, da die Accounts für den Posteingang und Slack bereits deaktiviert waren. Teil sind Mitarbeitende betroffen, die seit zehn bis zwanzig Jahren bei Oracle tätig sind.
Den geschassten Angestellten werden vier Wochen Bezahlung sowie eine weitere Woche für jedes Dienstjahr angeboten. Wie viele Mitarbeitende betroffen sind, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.
Bereits im letzten Geschäftsjahr, das im Mai endete, rollten massenhaft Köpfe bei
Oracle:
Mit 21'000 Kündigungen reduzierte sich die Belegschaft im Finanzjahr 2026 um satte 13 Prozent. Die Kündigungen sind Teil des Sparkurses, mit dem das Unternehmen die Schulden für seinen massiven Datacenter-Ausbau abfedern will. Laut "Business Insider" belaufen sich die für den Rechenzentrumsbau aufgenommenen Schulden auf mehrere zehn Milliarden Dollar.
(win)