Lenovo baut sein Angebot für virtualisierte IT-Umgebungen aus und will Unternehmen mehr Wahlmöglichkeiten bei der zugrundeliegenden Plattform geben. Im Rahmen der sogenannten Express Solutions bietet der Hersteller neu geprüfte Konfigurationen unter anderem für Microsoft Hyper-V und Windows Server, Red Hat Open Shift Virtualization, Microsoft Azure Local, Nutanix sowie Suse Virtualization an. Die Lösungen kombinieren Lenovo-Hardware mit den jeweiligen Softwareplattformen und sollen den Integrations- und Implementierungsaufwand reduzieren.
Damit adressiert Lenovo insbesondere Unternehmen, die ihre bestehende Virtualisierungsinfrastruktur modernisieren oder auf alternative Plattformen migrieren wollen. Konkret dürfte es also vor allem darum gehen, Alternativen fernab von VMware bereitzustellen. Ein eigener Lenovo-Hypervisor, wie ihn mittlerweile unter anderem HPE anbietet, ist allerdings nicht Bestandteil der Ankündigung. Stattdessen positioniert sich der Hersteller als Infrastrukturpartner für unterschiedliche Virtualisierungsökosysteme.
“Lenovo unterstützt Kunden dabei, die Infrastruktur zu modernisieren, auf die sie heute angewiesen sind. So erhalten sie mehr Auswahl und Kontrolle und schaffen zugleich eine KI-fähige Grundlage, die sich an veränderte Anforderungen anpassen kann", erklärt Scott Patti, Vice President, Infrastructure Solutions Group bei
Lenovo.
Neu vorgestellt wurde zudem der Think Agile VX850 V4 für stark virtualisierte Umgebungen und anspruchsvolle In-Memory-Workloads. Ergänzend erweitert Lenovo seine Deployment Services um drei Servicestufen von der Hardwareinstallation bis zur Begleitung des produktiven Betriebs. Storage-, HCI- und Managementlösungen sollen ausserdem den Betrieb verteilter Hybrid-Cloud- und künftig verstärkt KI-basierter Workloads unterstützen.
(sta)