GFT Technologies meldet nach einem durchwachsenen Jahr 2025 ("IT Reseller"
berichtete) für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 229,5 Millionen Euro und somit ein Plus von 3 Prozent. In der Region Europe ging der Umsatz jedoch leicht um 4 Prozent auf 111,9 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 116,5 Mio. Euro). Das EBIDTA legte wiederum um 8 Prozent auf 17,23 Millionen Euro zu. Unter dem Strich erzielte der IT-Dienstleister aus Deutschland ein Konzernergebnis von 8,58 Millionen Euro, was einem Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
"Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal zeigt, dass unser Wachstum auf einer breiten operativen Basis beruht. Der Auftragsbestand ist im Jahresvergleich um 11 Prozent gestiegen und unterstützt unseren Wachstumskurs für 2026 – trotz der anhaltenden geopolitischen Entwicklungen", sagte Jochen Ruetz, CFO und Deputy CEO von
GFT Technologies. "Gleichzeitig hat sich die Profitabilität deutlich verbessert, infolge operativer Fortschritte sowie geringerer Kapazitätsanpassungen."
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet GFT mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 5 Prozent auf rund 930 Millionen Euro, verweist aber auf das herausfordernde makroökonomische Umfeld und zunehmende geopolitische Veränderungen. Als wichtige Impulse nennt der IT-Dienstleister wiederum KI und die Cloud-Transformation. Das bereinigte EBIT soll voraussichtlich auf 71 Millionen Euro steigen, was einer bereinigten EBIT-Marge von 7,6 Prozent entspricht.
(sta)