Durchschnittspreis von Falt-Smartphones steigt
Quelle: Google

Durchschnittspreis von Falt-Smartphones steigt

Der Durchschnittspreis von Falt-Smartphones soll 2026 gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent steigen. Als Gründe nennt Counterpoint den Trend zu teureren Book-Formaten und den erwarteten Markteintritt von Apple.
2. Juli 2026


Der durchschnittliche Grosshandelspreis von Falt-Smartphones wird 2026 voraussichtlich um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Dies geht aus einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Counterpoint Research hervor.

Als wichtigste Treiber nennt Counterpoint den wachsenden Anteil sogenannter Book-Foldables sowie den erwarteten Einstieg von Apple in den Markt. Der Anteil der Book-Modelle (wie auf dem Bild) an den weltweiten Auslieferungen soll 2026 auf 76 Prozent steigen. Diese Geräte verfügen in der Regel über grössere Displays, leistungsfähigere Kameras und produktivitätsorientierte Funktionen und werden im Premiumsegment positioniert.
Klapp-Smartphones (Clamshell) seien derweil durch zunehmenden Wettbewerb günstiger geworden seien, Doch der Gesamtmarkt verschiebe sich zunehmend in Richtung hochpreisiger Modelle.


2025 entfiel laut Counterpoint rund ein Drittel der Auslieferungen auf Geräte mit einem Grosshandelspreis von mehr als 1600 US-Dollar. 2026 soll dieser Anteil auf 60 Prozent steigen. Gleichzeitig dürfte der Anteil der Geräte unterhalb von 1200 US-Dollar auf unter 30 Prozent sinken. Der erwartete Markteintritt von Apple dürfte zudem die Nachfrage nach hochpreisigen Falt-Smartphones weiter ankurbeln und den Fokus auf Produktivität und Software-Integration verstärken. (mw)


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